Montag, 28. November 2016

Treibstoff-Versorgung   
Tüünstedt  –  28. November 2016

Paul Panzer, Sammler und Betreuer etwas älterer Kraftfahrzeuge, hat seinen Opel-Blitz Tankwagen an Didi Diesel übergeben. Didi kommt bei Bedarf zu den "diskret geparkten Fahrzeugen" der Schutztruppe und versorgt sie mit dem notwendigen Treibstoff. Ansonsten steht der Tankwagen auf dem ehemaligen Werft-Gelände von Gnoom & Foss. Dort wird auch Benzin gehortet. Da die diversen Tüünstedter Edelkarossen zumeist in der Nähe von Schloss Rolloburg geparkt werden, serviced Didi die verwöhnten Besitzer mit Benzin aus den bewährten WM-Kanistern. Die weniger verwöhnten Fahrer holen sich ihr Benzin aber selbst am Tanklager ab. Die Diesel-Loks der TüKB ( nicht nach Didi benannt ) holen sich ihren Stoff ebenfalls am "Tank-Gleis" ab. Nette Lok-Führer werden dort von Didis Freundin Dudu bedient. Natürlich wird ein Trinkgeld erwartet.


Weil nicht alle Diesel-Auto-Besitzer wissen, wie ein Opel-Blitz-Tankwagen aussieht, zeigen wir hier ein Breitseiten-Foto zwecks Identifikation. Wir identifizieren also links Didi Diesel, rechts Paul Panzer und dahinter den Opel-Blitz-Tankwagen. 
Opel-Blitz-LKWs galten übrigens "damals" als ziemlich zuverlässig. Sogar im Winter.


Paul Panzer (links) und Didi Diesel am Opel-Blitz Tankwagen (Rückseite).

Nicht, dass jetzt alle Mädels Didi anrufen, um sich Diesel liefern zu lassen. Didi kommt nur, wenn das richtige Kennwort genannt wird. 

Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur 

Donnerstag, 24. November 2016

Aktuelle Verkehrsmöglichkeiten   
Tüünstedt  –  24. November 2016

Die plötzliche und so nicht erwartete Nachfrage nach "Tüünstedt-Reisen" veranlasst das Oberkommando, die aktuellen innertüünländischen Verkehrsmöglichkeiten zu erläutern. 

Die TüKB-Hauptstrecke von der LWS-Rampe am Südstrand über Nonnsenz bis Tüünstedt ist betriebsbereit. Personenverkehr wird derzeit mit unseren beliebten Draisinen betrieben. 

Nach Ost-Tüünland fahren bei Bedarf VW-Kübelwagen. 

Das Hotel in Syntbad wird von zwei Pferde-Kutschen angefahren. 

Die TüKB-Strecke nach Nord-Tüünland wird noch repariert. Personenverkehr nach Haarwyk wird deshalb mit dem Opel-Maultier durchgeführt. Bei Regen mit einer Plane. 
Güter-Transporte mit dem Raupenschlepper Ost und dem Sd.Kfz.251. 

Zwischen Tüünstedt-Bahnhof und Schloss Rolloburg können auf der gut erhaltenen Hauptstraße auch Luxus-Autos sicher verkehren. 

Schwieriger zu erreichen ist zur Zeit noch Kullerland. Im Tüünstedter Hafen wird bei Bedarf ein Bootstaxi bereitgestellt. Vom Kullerland-Anleger aus kann Freiherr von Kuller eine Motor-Lore mit Sitzbank anbieten. 

Die Narrei ist bis auf einige Hühnerställe noch nicht wieder besiedelt. Bei Bedarf verkehrt ein Ruderboot vom Kullerland-Anleger aus bis zur Muschelbucht. 

Die lange Landebahn des Fliegerhorstes Tüünstedt-Unnsin ist derzeit noch etwas "feucht" und nur für Hubschrauber und Zeppeline geeignet. Aber Vorsicht ! Wir haben keine Feuerwehr; also bitte kein offenes Feuer im Zeppelin ! 

Fahrrad-Fahrern empfehlen wir grobstollige Offroad-Reifen.

Veränderungen der Verkehrslage geben wir weiterhin fortlaufend bekannt.


Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur 
Fährplan nach Drüben   
Tüünstedt  –  24. November 2016

Das Tüünstedter Oberkommando (derzeit im Tieloh-Hauptquartier) gibt hiermit den Fahrplan des Landwasserschleppers (LWS) zwischen Tüünland-Südstrand (neben der alten Brücke) und der kontinentaldeutschen Küste bei Drüben (Bxlxexhxgxn-Nord*) bekannt :
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Nach Drüben : 
Demnächst 
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Von Drüben : 
Früher oder später 
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Fahrkarten gibt es beim Führer gegen Bargeld. 
10 Euro pro Person für eine Fahrt. 
Monatskarte 300 Euro pro Person (mehrere Fahrten pro Tag möglich). 
Jahreskarte 3500 Euro pro Person (mehrere Fahrten pro Tag möglich).
Ölzeug und Schwimmweste können beim Führer gemietet werden,
Mietpreise sind abhängig von der Nachfrage.
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* Tschuldigung, aber etwas Verschlüsselung muss sein.


Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur 

Montag, 21. November 2016

Fährbarkasse mit Panzer-Ketten   
Tüünstedt  –  21. November 2016


Dieses Dämmerlicht-Foto von Luggi Linser zeigt eine Tüünstedter Neu-Erwerbung.
Nikki Störtebeeker und Kuddl Daddeldu (vorn links) haben den sogenannten „Landwasserschlepper“ in den großdeutschen 45er Resten entdeckt, erbeutet und postwendend nach Tüünstedt verbracht. 

Der soll nun vor allem für unauffällige, möglichst trockene Personen-Transporte zwischen dem tüünländischen Südstrand bei Syntbad und dem kontinentaldeutschen Strand bei Bxlxexhxgxn* sorgen. Wie man sieht, ist der Landwasserschlepper nicht gerade zierlich. Der Landwasserschlepper-Führer muss deshalb vorsichtshalber noch einen "amtlichen BRD-Sportbootführerschein See“ machen, falls er mal einem BRD-Wasser-Polizisten über die Badelatschen fährt. Obwohl alle Tüünstedter einstimmig der Meinung sind, dass der Begriff „sportlich“ auf einen Landwasserschlepper nun wirklich nicht zutrifft

Nikki Störtebeeker will den Landwasserschlepper nicht auf Dauer führen. Er sieht sich eher als echten Seemann. Vielleicht findet sich ja eine Landwasserschlepper-Besatzung bei den amphibianischen Pionieren der Küstenschutztruppe. Gelbes Friesen-Ölzeug und echte Atlantik-Schwimmwesten werden gestellt. 

* Tschuldigung, aber etwas Verschlüsselung muss sein.


Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur

Sonntag, 23. Oktober 2016

WAS FÜR BÜRGER ? 
Tüünstedt  –  23. Oktober 2016

Mitte Oktober wurden die Tüüner im Tieloh-Hauptquartier (Area 33) durch Meldungen über deutsche ”Reichsbürger“, ”Wutbürger“ und sonstige ”Schießbürger“ leicht irritiert. 
Der Oberkommandierende RT sowie Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt geben deshalb bekannt, dass das seit jeher auffällig undeutlich umnebelte Tüünland völkerrechtlich nie Bestandteil des Deutschen Reiches war. Deutsche Reichs- und Bundesregierungen hatten und haben keine Ahnung von Tüünland, den Tüünern und dem Tüünen an sich. 
Alte und neue Landkarten zeigten noch nie unsere Insel Tüünland, weder vor 1937 noch nach 1944. Selbst heute wird das hochgradig fiktive Tüünland vom bekanntlich ziemlich realen Staat Bundesrepublik Deutschland (auch Kontinentaldeutschland genannt) praktisch nicht wahrgenommen – trotz seiner strategisch exponierten Lage und seiner u.a. daraus resultierenden taktischen Möglichkeiten. 
Unerkannte, aber vom Tüünstedter Oberkommandierenden anerkannte Tüüner sind folglich international betrachtet ”Tüünbürger“. Eine ganz einzigarte Ethnie.


Rollo von Tüünstedt / Kleinherzogtümlicher Hofberichterstatter

Montag, 3. Oktober 2016

Das Kleinpanzer-Projekt “MAUSI”
Tüünstedt  –  3. Oktober 2016

Nachdem sich Generalfeldmarschall Rommel den gut gebrauchten Smart von Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt gründlich angesehen hat, nickte er wohlwollend und zog sich mit dem Kleinherzog, Prof. Porsche, OStFw Veelstriepen und Paul Panzer in die ruhige Feldbahn-Baracke am Haltepunkt „Tüünstedt-Wiese“ zurück. Derweil parkte der Smart fast unbewacht auf dem Bahnsteig vor sich hin. 


Minimalbewachung: Smart „SMARTY“ und Stabshelferin Irony Airsteam 



Fachmännische Begutachtung: 
Smart „SMARTY“, GFM ROMMEL, OStFw Veelstriepen 
und Stabshelferin Irony Airsteam


Auf der abendlichen Presse-Konferenz wurde dann folgender Beschluss bekannt gegeben: 
Aufbauend auf den kurzzeitigen 45er-Erfahrungen mit den damaligen Kleinpanzern Wanze und Springer wird Paul Panzer in seiner mehr oder weniger geheimen Panzer-Werkstatt aus einem reichlich gebrauchten Smart den mehr oder weniger geheimen Prototyp des neuen Tüünstedter Kleinpanzers „MAUSI“ aufbauen. 

Das Pflichtenheft enthält folgende Vorgaben:
Die Kunststoffteile der Original-Karosserie werden entfernt. Statt ihrer werden beschussfeste Elemente aus Verbundpanzerplatten die äußere Form bestimmen, wobei der ziemlich steife Rahmen weiterbenutzt wird. Der Original-Motor der ersten Smart-Generation wird durch einen unsensibleren, dafür aber dauerhafteren Motor ersetzt. Doppelkupplung und 7-Gang-Getriebe werden von Herrn Brabus beigesteuert. Die groben Offroad-Profil-Reifen werden noch größer als ohnehin schon vermutet. Die Bodenfreiheit deshalb erheblich erhöht. Das Dach erhält eine Lafette für ein LMG und einen Six-Pack-Raketen-Werfer. Beide können wahlweise vom Beifahrer oder auch vom Fahrer (per Lenkrad-Auslöser) bedient werden. Ein Fahrzeug erhält eine moderne 12-Rohr-Gatling-Schnellfeuer-Kanone. Die Ziel-Erfassung und Ansteuerung soll höchsten Ansprüchen genügen. Die schnelle Ausschaltung von z.B. Wlad Pus Armata Kampfpanzern ist erklärter Wunsch. Dazu ist schlagkräftige Tüünit-Overkill-Munition vom Typ Hardkill-Killer unbedingt erforderlich. Das Ganze soll natürlich auch nachts und bei Nebel funktionieren. Was auf Tüünland besonders wichtig ist.

Eine Kampf-Smart-Gruppe soll aus 7 Kampf-Smarts bestehen und wird als „MAUSI-Schwarm“ bezeichnet. Zum Einsatz kann ein MAUSI-Schwarm auf Straßen und Wegen entweder selbst fahren oder auch auf neuen Spezialwagen der TüKB weitgehend unerkannt die Kampfzone erreichen. 

Die Gesamtzahl an MAUSI-Schwärmen wird derzeit noch geheim gehalten. Auch über die spezielle Kampftaktik der MAUSI-Schwärme hüllen sich GFM Rommel und OStFw Veelstriepen in beredtes Schweigen.

Prof. Porsche zog ein etwas säuerliches Gesicht, betonte aber überdeutlich, dass die MAUSIS einen Heck-Antrieb bekämen, was er ja bekanntlich bevorzüge. Ein Allrad-Antrieb wird angedacht. Das Konzept eines Vorderachs-Antriebes mit Elektro-Nabenmotoren wollte er nicht kommentieren.

Fotos oder Zeichnungen von MAUSI wurden nicht verteilt.

Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur


Freitag, 30. September 2016

Einfach goldig 
Tüünstedt  –  30. September 2016

Ein privater Rauchzeichen/Schriftwechsel über Autos zwischen Crazyhappens Chief Iron Horse und Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt hatte ganz erstaunliche Folgen für Tüünstedt. 
Iron Horse schwört auf sogenannte Mercedes-Pferdestärken des Herstellers Embé, woraufhin sich Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt mal über Embé-Staatskarossen informierte, fündig wurde und sich offensichtlich spontan begeisterte. Trotz seiner Erfahrungen mit einem Embé Kleinstmotor.
Noch am selben Tag führte er ein intensives „Beschaffungs-Gespräch“ mit Nikki Störtebeeker. 


Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt spricht mit Nikki Störtebeeker und Kuddl Daddeldu über ein "Beschaffungs-Objekt

Schon zwei Tage später traf überraschend schnell die neue alte Staatskarosse in Tüünstedt ein: 
Es ist ein Embé 600 Pullman Landaulet. Selbstverständlich ganz goldig lackiert, mit reichlich viel Chrom sowie edelstem Holz- und Leder-Imitat für die Innenausstattung. Die Beschaffer transportierten das kostbare Stück vorsichtshalber vorsichtig auf einem gerade so eben passenden Niederbordwagen der Tüunstedter Kleinbahn (TüKB) zum mittlerweile bekannten Haltepunkt „Tüünstedt-Wiese“. 


Als Begleitung waren unter anderen auch Don Palermo mit zwei Töchtern und Don Rodolfo mit seinen zwei Enkelinnen dabei. Don Rodolfo und Don Palermo grinsten sich an und murmelten diskret: „Wie damals in Las Vegas“ „Capiche“. Nikki Störtebeeker brummelte etwas unwillig „Ohne mich wär das Ding nicht so schnell geliefert worden“. 
Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt ist das egal, er seufzt nur glücklich „Schööööööön. Und sowas von goldig. Heute Abend wird er standesgemäß getauft. Angemessene Namen bitte bis 19:45 vorschlagen, dann schaffen wir es noch in die Nachrichten“. 
Das Presse-Foto (siehe oben) wurde pünktlich veröffentlicht, Namen-Vorschläge kamen allerdings nicht in angemessener Menge herein. So wurde die goldige Staatskarosse schlicht und bescheiden auf den Namen „GOLDI“ getauft. Immerhin mit Groß-Buchstaben.

Erste Kommentare erreichten die TüNM-Redaktion auch schon:

Old Fat Lion meint: „Für die offene Prairie ist das nichts. Zuwenig Bodenfreiheit“.
Paul Panzer kritisiert: „Zuwenig Schutz gegen Beschuss. Vor allem hinten“. 
Tiger-Lilly sagt: „Soll ja angeblich ’n guten Motor haben. Ich kuck mal, wie er rollt“.
Oberstabsfeldwebel Veelstriepen nörgelt: „Der goldige Embé macht mich nicht glücklich. Ich soll täglich vier Schutztruppler bereitstellen, um die ganzen Chrom-Teile zu polieren. Das geht voll auf Kosten des Küstenschutzes“.
Rollo von Tüünstedt: „Ich schlage vor, dass Oberstabsfeldwebel Veelstriepen und Frollein Stabshelferin Irony Airsteam als ständige Staatskarossen-Crew eingesetzt werden und dazu besonders hübsche Uniformen erhalten“.

Einen dezenten Hinweis aus Lame Spring (Crazyhappens) auf den hohen Benzin-Verbrauch hat Schirrmeisterin Tiger-Lilly zur Kenntnis genommen. Sie weist aber darauf hin, dass die Tüünstedter Panzer ohnehin große Benzin-Vorräte erfordern. Da fällt der Verbrauch der Staatskarosse nicht mehr ins Gewicht. Nikki Störtebeeker grinst und nickt. 

Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur