Donnerstag, 26. Januar 2017


Tieloh-Hauptquartier  –  26. Januar 2017
Tüünstedter auch im Januar aktiv

Nach einem ruhigen Jahreszahlwechsel hat Bahnchef Börnie Baanersson einen geräumigen 2-Achs-Cabooses für sich konstruiert. Türen, Fenster und Inneneinrichtung fehlen noch, aber der Caboose rollt schon und Bernie meint, die restlichen Arbeiten könne er auch während der Fahrt erledigen. Ein Foto verweigert er noch mit vorgehaltener Faust.

Außerdem haben die Werkstatt-Jungs einen der ehemaligen US-Regelspur-Cabooses (Cabeese? Caboosies?) zu einem etwas schmalspurgerechteren Longshort-Caboose aufgemotzt. Statt zwei Achsen für Regelspur hat er nun zwei Drehgestelle für Schmalspur. Solche Cabooses (Cabeese? Caboosies?) sind bei der Fahrgästen sehr beliebt. U.a. wegen der Hochsitze, des Ofens und des Erbsen-Eintopfes.


Die Tüünstedter „Gutachter“ und Susi Skript begutachten den etwas umgebauten, noch nicht ganz fertigen Longshort-Caboose. Sie wirken noch etwas unzufrieden. RT MacThunderapple spricht trotzdem den Text schon mal in die Text-Verarbeitung. 
Bewachungshund Spike ist misstrauisch wie immer. 



Außerordentlich beliebt bei den Besuchern von drüben (Kontinentaldeutschland) ist mittlerweile der Begrüßungs-Imbiss ‘ZUR RAMPENSAU’. Döörte weiß Bescheid und serviert prompt, ihr neuer Freund Wookie und sein Hund Spike sehen alles und passen auf Döörte und die Smørrebrød auf. Die Rampe für den LWS hat sich prima bewährt, und die Fährverbindung nach Drüben funktioniert auch prima.
Sogar der Fährplan funktioniert.


Fährplan der Tüünland-Fähre 

Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur




Samstag, 31. Dezember 2016

Tieloh-Hauptquartier  –  31. Dezember 2016
REGIERUNGSBERICHT 2016

Nach der ziemlich unruhigen Saison 2015/2016 erklärte sich Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt jetzt bereit, eine mehr oder weniger angemessen erscheinende Zusammenfassung der Ereignisse in einem mehr oder weniger angemessenen Bericht zusammenzufassen und sogar zu veröffentlichen. 

Die notwendige, wenn auch überraschende Evakuierung aller Tüüner aufs mehr oder weniger trockene Festland im nördlichen Kontinentaldeutschland, ging zwar ohne Verluste an menschlichem Leben vonstatten, war aber bedauerlicherweise mit dem zeitweiligen Untergang der Insel Tüünland und ihrer Infrastruktur verbunden. 

Eine Kern-Mannschaft um Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt, Rollo von Tüünstedt und den de facto Oberkommandierenden RT fand sich im Tieloh-Hauptquartier (HQ) Area 33 in Hamburg-Barmbek zusammen.
Zunächst wurde versucht, die weit verstreuten Tüüner zu finden, zu erfassen und zu einer Mitarbeit im Tieloh-HQ zu bewegen. Ziemlich schnell konnte wieder Kontakt zu einigen besonders engagierten Tüünern hergestellt werden. Sie erklärten sich relativ schnell bereit, bei der „Resteverwertung“ Tüünlands mit zu helfen. 

Jetzt zum Ende des Jahres 2016 soll auch den externen Förderern, Trost- und sonstigen Spendern Anerkennung und Beifall gespendet werden. Die mehr oder weniger selten gewordenen Geldspenden staatlicher Institutionen, professioneller Glücks-Lieferanten und privater Helden sind immer willkommen und leicht zu bringen: Einfach mit PayPal an rolftonner@gmx.de überweisen. Schwester Hildegard hat festgestellt, dass sich solche Spenden besonders günstig steuern lassen, weil Tüünland im Allgemeinen und Tüünstedter im Besonderen, von kontinentaldeutschländisch gesteuerten Behörden als befreit und beförderungswürdig anerkannt werden. Oder so ähnlich.
Besonders engagierte Spender des Jahres 2016 sind der Chief Iron Horse und seine Sekretärin Wispy Angel aus Lame Spring, Crazyhappens. Sie halfen den Tüünstedtern mit Rat und Tat. 
Applaus, Applaus, Applaus !

Bei der tüünischen Kontaktsuche zeichneten sich besonders Volontärin Susi Skript* sowie Nah- und Fernmelder RT MacThunderapple aus. Ihre Liste mehr oder weniger bekannter Tüünstedter bewährt sich bis heute. Sie haben im Tieloh-HQ Kost und Logis frei und arbeiten im Team der Tüünstedter Nachrichten Manufaktur besonders gut zusammen. 
* Bitte beachten: Susi wird am 22. 2. 22 Jahre alt !

Dem Betriebsleiter der Tüünstedter Kleinbahn – Bahnchef Börnie Baanersson – war es gelungen, alle TüKB-Fahrzeuge zu retten und diskret unterzustellen. Er erhielt zur Belohnung einen kostbaren Pelzmantel sowie gratis Kost und Logis im Tieloh-HQ. Zu seinem Bedauern überlegt die Tüünstedter Führung, aufgrund der aktuellen Insel-Situation, etliche nicht mehr wirklich benötigte TüKB-Fahrzeuge kontinentaldeutschen Schmalspurbahnern zum Kauf anzubieten. 

Paul Panzer und Tiger-Lilly hatten viele zivile und vor allem die militärischen Kraftfahrzeuge der Tüünstedter Schutztruppe aufs Festland bringen können und dort ebenfalls diskret untergestellt. Mittlerweile (Dezember 2016) sind alle Kraftfahrzeuge wieder zurück auf Tüünland. Tiger-Lilly und Paul arbeiten ebenfalls als Team sehr erfolgreich zusammen. Tiger-Lilly wurde zur Tüünstedter Schirrmeisterin befördert.

Nikki Störtebeeker hatte mit seinen Schiffen und Booten tatkräftig bei der Evakuierung mitgeholfen und anschließend seine Schiffe und Boote diskret an den Oberlauf der Elbe verbracht. Von seiner alten Mannschaft ist zur Zeit allerdings nur Kuddl Daddeldu dabei. Der Rest ist zusammen mit den Jungs von der Werft nach Hamburg gerudert, um sich im Hafen einen Job zu suchen. Oder in Amerika. Oder so ähnlich.

Etwas überraschend haben sich entfernte Verwandte von Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt aus LA/Southern California im Tieloh-HQ gemeldet. Don Rodolfo Tonnero und sein Anhang helfen jetzt mehr oder weniger tatkräftig beim Wiederaufbau Tüünlands mit. Vor allem die Enkelinnen, Nichten und Cousinen sind sehr aktiv.

Auch Don Palermo und seine Familie haben sich wieder auf das politisch liberale Tüünland zurückgezogen und helfen jetzt erfolgreich bei der Beschaffung von allerlei Nützlichem.

Erst ab Mitte März tauchten einzelne Gebiete der alten Insel Tüünland langsam wieder auf, was alle bekannten Geologen vor noch nicht gelöste Rätsel stellte. Unter anderem spekulierten sie von einem losen Sporn in der Kontinentalplatte, der rhythmisch unberechenbar mal versinkt und dann wieder hochkommt. Sowas soll es schon früher gegeben haben. Seither werden trockengefallene und begehbare Tüünländer Gebiete wieder besetzt und instandgesetzt. Dabei spielen die befahrbaren Gleise der TüKB, einige TüKB-Fahrzeuge sowie vor allem die Militärfahrzeuge eine bedeutende Rolle für den Küstenschutz. 

Aufgrund der strategischen Bewertung der Lage Tüünlands hat das Tieloh-Oberkommando beschlossen, zunächst die Küstenverteidigung unserer Insel zu optimieren. Deshalb wird die Küsten-Ringbahn der TüKB zügig repariert und ausgebaut. Mit ihr sollen diverse, hoffentlich auch weiterhin ziemlich geheime Verteidigungsstellungen versorgt werden. Dabei wird zur Zeit meistens die schwere, leistungsfähige Diesellok „SCHÖMA“ eingesetzt. Güterwagen hat Bahnchef Börnie Baanersson genug. Personenwagen werden zur Zeit noch nicht benötigt. Sie sind aber jederzeit einsetzbar. Auch die Dampflokomotiven werden noch nicht wieder eingesetzt, weil die alten Holz- und Kohle-Vorräte noch zu nass seien. Sagt er.

Wichtigster Bahnhof ist derzeit zweifellos der Tüünstedter Hafenbahnhof als Umschlagplatz für allerlei Dütt und Datt von Nikki Störtebeekers Schiffen und Booten auf die Tüünstedter Kleinbahn. Die unmittelbar anliegende Kommandanten-Baracke sowie die drei Hobo-Shacks haben sich ebenfalls als wichtig und nützlich erwiesen. Der nahe gelegene Duuner Kreisel mit seiner schon fast luxoriösen Schutzhütte hat enorm an Bedeutung für Test- und Vorführungsfahrten gewonnen.

Leider sind die alten Gebäude Tüünstedts praktisch unbewohnbar. Soweit sie nicht von selbst eingestürzt sind, müssen sie alle abgerissen und verbrannt werden, bevor der Schimmelpilz die Insel übernimmt. 

Um Tüünstedt zumindest provisorisch bewohnbar zu machen, hat Nikki Störtebeeker allerlei Wohn-Container besorgt. Die meisten mit vorgefertigter Innenausstattung. Das bietet zwar nicht die von früher gewohnte Romantik, genügt aber für die nächste Zeit zum Überleben. Diese Container sind moderner und besser ausgestattet, als viele unserer einst denkmalgeschützten, alten Tüünstedter Fachwerkhäuser von anno dunnemals. Wir haben die Wohn-Container im alten Schlosspark rund um die Rollo-Burg aufgestellt. Das Gleis vom Schloss-Bahnhof über Tüünstedt Hbf zum Hafenbahnhof funktioniert und sorgt für eine schnelle Verbindung. Sofern die Bewohner von Neu-Tüünland nicht lieber ihre PKWs und LKWs und Ketten-Fahrzeuge auf der etwas matschigen Straße benutzen. Immerhin ist sie aber sogar für „Goldi“ befahrbar.

Mitte Oktober wurden die Tüüner im Tieloh-Hauptquartier (Area 33) durch Meldungen über deutsche ”Reichsbürger“, ”Wutbürger“ und sonstige ”Schießbürger“ leicht irritiert. 
Der Oberkommandierende RT sowie Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt geben deshalb bekannt, dass das seit jeher auffällig undeutlich umnebelte Tüünland völkerrechtlich nie Bestandteil des Deutschen Reiches war. Deutsche Reichs- und Bundesregierungen hatten und haben keine Ahnung von Tüünland, den Tüünern und dem Tüünen an sich. 
Alte und neue deutsche sowie internationale Landkarten zeigten auch noch nie unsere Insel Tüünland, weder vor 1937 noch nach 1944. Selbst heute wird das hochgradig fiktive Tüünland vom bekanntlich ziemlich realen Staat Bundesrepublik Deutschland (auch Kontinentaldeutschland genannt) praktisch nicht wahrgenommen – trotz seiner strategisch exponierten Lage und seiner u.a. daraus resultierenden taktischen Möglichkeiten. 
Unerkannte, aber vom Tüünstedter Oberkommandierenden anerkannte Tüüner sind folglich international betrachtet ”Tüünbürger“. Eine ganz einzigarte Ethnie.

Paul Panzer und Tiger-Lilly sorgen für die Einsatzbereitschaft der diversen Panzer, Geschütze und sonstiger Militär-Fahrzeuge. Weil Paul fast nur „metrisch-deutsche“ ‘45er-Reste einkauft, hat die Schutztruppe zumindest keine Probleme mit „imperialen Werkzeugen und ihren krummen Maßen“. Interessantes „Material“ besorgt Nikki Störtebeeker auf dem sogenannten „Flecktarn-Markt“. Da gibts immer reichlich Auswahl von Dütt und Datt.

So verfügt die Tüünstedter Schutztruppe (TüünSchutz) derzeit über mehrere Kampfpanzer, Panzer-Artillerie, Flak-Panzer, Schützenpanzer und allerlei sonstige, geländegängige Fahrzeuge. Strategisches Ziel ist derzeit die Abwehr erwarteter Wlad-Pu-Agressoren von See.  

Zur Versorgung der gut getarnten Küstenverteidigungs-Stellungen dient selbstverständlich die völlig zivil erscheinende Tüünstedter Kleinbahn. 

Neueste Errungenschaft ist ein sogenannter „Landwasserschlepper“, den Nikki in den bereits erwähnten ’45er-Resten entdeckte und sofort für die Tüünstedter Schutztruppe besorgte. Das Ding ist eigentlich nur ein Boot mit angeschraubten Panzerketten und martialischer Bemalung. Der LWS lässt sich aber gut als „Personenfähre“ zwischen dem Südstrand ( an den alten Brückenresten ) und der kontinentaldeutschen Küste nördlich von Bxlxexhxgxn ( etwas Diskretion muss sein ) einsetzen. Bahnchef Börnie hat sogar schon einen Fahrplan entwickelt. 

Im Dezember wurde die Landestelle des LWS als Rampe präpariert. Gleich daneben wurde am alten Bahndamm der ehemaligen „Brückenbahn“ ein solides Fundament für einen 20ft-Container gemauert. Der zum Kiosk/Imbiss umgebaute Container erhält den Namen „RAMPENSAU“, wegen der freien Tüünländer Sau Yolanda, die sich in der Nähe am Bahndamm „häuslich“ eingerichtet hat. Als kultivierte Begrüßung wird im gemütlichen Teil des Containers eine ständige Gemälde-Ausstellung mit Schweine-Bildern angeboten. Star ist eindeutig das Portrait von Miss Piggy.

Letzte Meldung: Der vormalige Stabsgefreite Veelstriepen der Tüünländer Schutztruppe hat sich intensiv und erfolgreich um Beschaffungs- und Koordinierungs-Probleme gekümmert und wurde von Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt mehrfach befördert. Ab 1. Januar 2017 / 00:00 erhält er den Dienstgrad Generaloberstabsfeldwebel. Einen Generalstabslehrgang in Blankenese will er aber nicht absolvieren, das sei ihm zu akademisch. Sagt er. Zur Zeit wird Veelstriepen tatkräftig von Ballon-Führerin Irony Airsteam unterstützt. Sie soll den Schutztruppen-Dienstgrad Oberstabshelferin erhalten und trägt stolz die dazugehörige, schicke Uniform. 

Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur





















Montag, 28. November 2016

Treibstoff-Versorgung   
Tüünstedt  –  28. November 2016

Paul Panzer, Sammler und Betreuer etwas älterer Kraftfahrzeuge, hat seinen Opel-Blitz Tankwagen an Didi Diesel übergeben. Didi kommt bei Bedarf zu den "diskret geparkten Fahrzeugen" der Schutztruppe und versorgt sie mit dem notwendigen Treibstoff. Ansonsten steht der Tankwagen auf dem ehemaligen Werft-Gelände von Gnoom & Foss. Dort wird auch Benzin gehortet. Da die diversen Tüünstedter Edelkarossen zumeist in der Nähe von Schloss Rolloburg geparkt werden, serviced Didi die verwöhnten Besitzer mit Benzin aus den bewährten WM-Kanistern. Die weniger verwöhnten Fahrer holen sich ihr Benzin aber selbst am Tanklager ab. Die Diesel-Loks der TüKB ( nicht nach Didi benannt ) holen sich ihren Stoff ebenfalls am "Tank-Gleis" ab. Nette Lok-Führer werden dort von Didis Freundin Dudu bedient. Natürlich wird ein Trinkgeld erwartet.


Weil nicht alle Diesel-Auto-Besitzer wissen, wie ein Opel-Blitz-Tankwagen aussieht, zeigen wir hier ein Breitseiten-Foto zwecks Identifikation. Wir identifizieren also links Didi Diesel, rechts Paul Panzer und dahinter den Opel-Blitz-Tankwagen. 
Opel-Blitz-LKWs galten übrigens "damals" als ziemlich zuverlässig. Sogar im Winter.


Paul Panzer (links) und Didi Diesel am Opel-Blitz Tankwagen (Rückseite).

Nicht, dass jetzt alle Mädels Didi anrufen, um sich Diesel liefern zu lassen. Didi kommt nur, wenn das richtige Kennwort genannt wird. 

Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur 

Donnerstag, 24. November 2016

Aktuelle Verkehrsmöglichkeiten   
Tüünstedt  –  24. November 2016

Die plötzliche und so nicht erwartete Nachfrage nach "Tüünstedt-Reisen" veranlasst das Oberkommando, die aktuellen innertüünländischen Verkehrsmöglichkeiten zu erläutern. 

Die TüKB-Hauptstrecke von der LWS-Rampe am Südstrand über Nonnsenz bis Tüünstedt ist betriebsbereit. Personenverkehr wird derzeit mit unseren beliebten Draisinen betrieben. 

Nach Ost-Tüünland fahren bei Bedarf VW-Kübelwagen. 

Das Hotel in Syntbad wird von zwei Pferde-Kutschen angefahren. 

Die TüKB-Strecke nach Nord-Tüünland wird noch repariert. Personenverkehr nach Haarwyk wird deshalb mit dem Opel-Maultier durchgeführt. Bei Regen mit einer Plane. 
Güter-Transporte mit dem Raupenschlepper Ost und dem Sd.Kfz.251. 

Zwischen Tüünstedt-Bahnhof und Schloss Rolloburg können auf der gut erhaltenen Hauptstraße auch Luxus-Autos sicher verkehren. 

Schwieriger zu erreichen ist zur Zeit noch Kullerland. Im Tüünstedter Hafen wird bei Bedarf ein Bootstaxi bereitgestellt. Vom Kullerland-Anleger aus kann Freiherr von Kuller eine Motor-Lore mit Sitzbank anbieten. 

Die Narrei ist bis auf einige Hühnerställe noch nicht wieder besiedelt. Bei Bedarf verkehrt ein Ruderboot vom Kullerland-Anleger aus bis zur Muschelbucht. 

Die lange Landebahn des Fliegerhorstes Tüünstedt-Unnsin ist derzeit noch etwas "feucht" und nur für Hubschrauber und Zeppeline geeignet. Aber Vorsicht ! Wir haben keine Feuerwehr; also bitte kein offenes Feuer im Zeppelin ! 

Fahrrad-Fahrern empfehlen wir grobstollige Offroad-Reifen.

Veränderungen der Verkehrslage geben wir weiterhin fortlaufend bekannt.


Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur 
Fährplan nach Drüben   
Tüünstedt  –  24. November 2016

Das Tüünstedter Oberkommando (derzeit im Tieloh-Hauptquartier) gibt hiermit den Fahrplan des Landwasserschleppers (LWS) zwischen Tüünland-Südstrand (neben der alten Brücke) und der kontinentaldeutschen Küste bei Drüben (Bxlxexhxgxn-Nord*) bekannt :
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Nach Drüben : 
Demnächst 
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Von Drüben : 
Früher oder später 
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Fahrkarten gibt es beim Führer gegen Bargeld. 
10 Euro pro Person für eine Fahrt. 
Monatskarte 300 Euro pro Person (mehrere Fahrten pro Tag möglich). 
Jahreskarte 3500 Euro pro Person (mehrere Fahrten pro Tag möglich).
Ölzeug und Schwimmweste können beim Führer gemietet werden,
Mietpreise sind abhängig von der Nachfrage.
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* Tschuldigung, aber etwas Verschlüsselung muss sein.


Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur 

Montag, 21. November 2016

Fährbarkasse mit Panzer-Ketten   
Tüünstedt  –  21. November 2016


Dieses Dämmerlicht-Foto von Luggi Linser zeigt eine Tüünstedter Neu-Erwerbung.
Nikki Störtebeeker und Kuddl Daddeldu (vorn links) haben den sogenannten „Landwasserschlepper“ in den großdeutschen 45er Resten entdeckt, erbeutet und postwendend nach Tüünstedt verbracht. 

Der soll nun vor allem für unauffällige, möglichst trockene Personen-Transporte zwischen dem tüünländischen Südstrand bei Syntbad und dem kontinentaldeutschen Strand bei Bxlxexhxgxn* sorgen. Wie man sieht, ist der Landwasserschlepper nicht gerade zierlich. Der Landwasserschlepper-Führer muss deshalb vorsichtshalber noch einen "amtlichen BRD-Sportbootführerschein See“ machen, falls er mal einem BRD-Wasser-Polizisten über die Badelatschen fährt. Obwohl alle Tüünstedter einstimmig der Meinung sind, dass der Begriff „sportlich“ auf einen Landwasserschlepper nun wirklich nicht zutrifft

Nikki Störtebeeker will den Landwasserschlepper nicht auf Dauer führen. Er sieht sich eher als echten Seemann. Vielleicht findet sich ja eine Landwasserschlepper-Besatzung bei den amphibianischen Pionieren der Küstenschutztruppe. Gelbes Friesen-Ölzeug und echte Atlantik-Schwimmwesten werden gestellt. 

* Tschuldigung, aber etwas Verschlüsselung muss sein.


Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur

Sonntag, 23. Oktober 2016

WAS FÜR BÜRGER ? 
Tüünstedt  –  23. Oktober 2016

Mitte Oktober wurden die Tüüner im Tieloh-Hauptquartier (Area 33) durch Meldungen über deutsche ”Reichsbürger“, ”Wutbürger“ und sonstige ”Schießbürger“ leicht irritiert. 
Der Oberkommandierende RT sowie Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt geben deshalb bekannt, dass das seit jeher auffällig undeutlich umnebelte Tüünland völkerrechtlich nie Bestandteil des Deutschen Reiches war. Deutsche Reichs- und Bundesregierungen hatten und haben keine Ahnung von Tüünland, den Tüünern und dem Tüünen an sich. 
Alte und neue Landkarten zeigten noch nie unsere Insel Tüünland, weder vor 1937 noch nach 1944. Selbst heute wird das hochgradig fiktive Tüünland vom bekanntlich ziemlich realen Staat Bundesrepublik Deutschland (auch Kontinentaldeutschland genannt) praktisch nicht wahrgenommen – trotz seiner strategisch exponierten Lage und seiner u.a. daraus resultierenden taktischen Möglichkeiten. 
Unerkannte, aber vom Tüünstedter Oberkommandierenden anerkannte Tüüner sind folglich international betrachtet ”Tüünbürger“. Eine ganz einzigarte Ethnie.


Rollo von Tüünstedt / Kleinherzogtümlicher Hofberichterstatter